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Sozialer Wohnungsbau: Genossenschaften trafen sich zur Arbeitstagung in Leer

Die im Nordwesten ansässigen Wohnungsgenossenschaften, die im Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V. (vdw) organisiert sind, trafen sich auf Einladung des Bauverein Leer eG am 12. März 2026 in Leer.

Die Vorständinnen und Vorstände von 14 Genossenschaften tauschten sich zu zahlreichen Themen aus, wie beispielsweise der Bewirtschaftung bezahlbaren Wohnraums, der Dekarbonisierung der Immobilienbestände, dem Einsatz von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen sowie den geplanten Änderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes.

Wohnungsgenossenschaften bieten bezahlbaren Wohnraum

Die Wohnungsgenossenschaften sind ein wesentlicher Anbieter bezahlbaren Wohnraums in Deutschland. Im Schnitt liegen die Wiedervermietungsmieten der im Bundesverband GdW organisierten Genossenschaften 25% unter den Neuvertragsmieten am Markt. Während bundesweit 70% der Miethaushalte weniger als 8,- EUR Kaltmiete pro qm-Wohnfläche zahlen, sind es 90% bei den Genossenschaften (Quelle: Quelle: Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2024/2025, GdW November 2024)

Die 18 im Nordwesten aktiven Wohnungsgenossenschaften mit rund 22.0000 Wohneinheiten sind in einer Arbeitsgemeinschaft innerhalb des Landesverbandes vdw organisiert und sorgen durch in ihren Satzungen festgelegten Förderaufträge für guten, sicheren Wohnraum zu fairen Preisen in den jeweiligen Kommunen.

„Gemeinsam schaffen, was man allein nicht schafft.“

Lutz Weber, Vorstand der Bauverein Rüstringen eG und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, freut sich über die rege Beteiligung an der Tagung: „Gemeinsam schaffen, was man allein nicht schafft. Dieses genossenschaftliche Prinzip gilt innerhalb unserer Genossenschaften – und eben auch zwischen den Genossenschaften. Das ist eine starke Gemeinschaft.“
Lutz Weber dankte dem gastgebenden Bauverein Leer eG für die Ausrichtung der Tagung.

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