Energiekosten: Der „Stromspar-Check“ hilft

Ein Thema bewegt Mieter in diesen Monaten besonders: die steigenden Kosten für Energie. Die bundesweite Aktion „Stromspar-Check“ hilft. Die Aktion von eaD und Caritas fördert Energieeffizienz, entlastet die Budgets von Haushalten mit geringem Einkommen und verhindert Energieschulden.

Stetig steigende Energiepreise bedeuten vor allem für Menschen mit geringem Einkommen immer häufiger Stromsperren. Angesichts hoher Abschläge und Nachzahlungen ist das bundesweite Projekt „Stromspar-Check Aktiv“ gerade für einkommensschwache Haushalte eine wirkungsvolle Prävention vor Energiearmut.

In mittlerweile mehr als 150 Städten und Gemeinden sind die geschulten Stromsparhelfer, die zuvor selbst langzeitarbeitslos waren, im Einsatz. Die Stromspar-Teams beraten Haushalte mit geringem Einkommen zuhause. Bei einem ersten Besuch werden sämtliche Strom- und Wasserverbräuche aufgenommen. Zusammen mit einer Analyse des Nutzungsverhaltens werden aus diesen Angaben eine individuelle Auswertung erstellt und die entsprechenden Einsparpotenziale berechnet.

In einem zweiten Besuch erhält der Haushalt dann kostenlos die jeweils sinnvollen Energie- und Wassersparartikel sowie praktische Tipps für weitere Einsparmöglichkeiten durch Verhaltensveränderungen beispielsweise beim Heizen und Lüften, Kochen oder Waschen. Diese Beratung „auf Augenhöhe“ ist eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe.

Mit diesen Soforthilfen kann jeder Haushalt jährlich im Durchschnitt bis zu 150 Euro an Energie- und Wasserkosten einsparen. Mit jedem Check werden zudem über die Lebensdauer der Soforthilfen rund zwei Tonnen CO2-Emmissionen vermieden. Auch die Kommunen und der Bund profitieren von der Aktion, da sie die Kosten der Unterkunft für Arbeitslosengeld II-Bezieher tragen: Langfristig sparen sie rund 250 Euro pro Check.

Termine zum „Stromspar-Check“ lassen sich unter diesem Link vereinbaren.

Das Projekt wird unterstützt durch die Gemeinden im Landkreis Leer, sowie dem Zentrum für Arbeit. Vielen Dank auch an die intensive Unterstützung durch den Verein “Rückenwind e.V.”.

Die Initiative des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Quelle: AKSR

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